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Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » 6. Juli 2008.
Vor 4 Stunden… Lesen ▼
Wie lebt man eine Liebe, die auch eine i s t, in der es aber von Anfang an, seit sie wieder zusammenfand, keine Sexualität, ja kaum mehr überhaupt eine körperliche Berührung gab? in der man nicht ein einziges Mal seit zweieinhalb Jahren aneinander eingeschlafen, geschweige ineinander aufgewacht ist? in der sich die Liebenden auch nicht mehr richtig geküßt haben, weil die Frau einen Abscheu davor hat, daß ihr, das ist ein Zitat, die Zunge in den Mund gesteckt wird. Für mich ist das um so absurder, als ich mich nur ein wenig vorbeugen muß, und es ist eine andere Frau da, die mich begehrt… Ich breche das zweieinhalbjährige Schweigen meines Tagebuches jetzt, weil ich weiß, daß ich mit diesem Problem nicht allein stehe. Und weil mich, darüber zu sprechen, befreit. Es geht dabei auch um Verantwortung, die wir unseren Kindern gegenüber haben, es geht insgesamt darum, einen ehrenvollen Umgang zu finden, wenn sich die Situation nicht ändern läßt. Zumal sie sich, je länger sie anhält, je mehr sie sich einschleift, um so unabänderlicher wird. Weil auch der ganz normale Alltag >>>> den Eros immer zu Freundschaft abschleift.
Ich schreibe diese Zeilen mit einem sehr klaren Kopf, nachdem sich die tagelange Melancholie meines Herzens ein wenig gelockert hat; ich schreibe es so undüster, wie es einem ansteht, der kein Mönch ist.
Und geh jetzt an mein Cello, dessen warmer Reiz nicht zum wenigsten darin besteht, daß man es wie einen Frauenkörper umarmen kann, wenn man(n) musiziert. [Link]
hanging lydia » Erzählt mir nichts!
Vor 7 Stunden… Lesen ▼
Die Schweiz ist ein wirkliches Land. Kein anderes Land, das so sehr auf Konsens baut wie die Schweiz.
Brasilien will leider ebenfalls Wirklichkeit werden. Doch anders als die Schweiz hat Brasilien - auf seine Art durchaus konsequent - als Mittel dazu die Förderung des Journalismus gewählt. Literatur wird mit Missachtung gestraft.
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Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » es geht mir wieder besser…
Vor 8 Stunden… Lesen ▼
…. da kam aber wirklich alles auf einmal. die neumondphase, in der mein energiepegel immer gnadenlos runterfährt, die menses, mein biorhythmus, der druck im job, der durch das verhalten der kollegin unter:mauert wurde, und eine im hintergrund begleitende traurigkeit, die jetzt erst beginnt sich zu erhellen. eine so schwierige arbeitswoche war das. mein chef ist sehr nachdenklich und still. die kollegin diskreditiert ihn eindeutig bei der mannschaft, sie gehört zu den stimmungsmacherInnen. sie schafft es im augenblick einen tenor entstehen zu lassen, der meinem chef ins mark geht. nächste woche findet mal wieder ein gespräch statt, aber ein nicht nur mit der kollegin geführtes. ich schlug ihm vor, alle beteiligten an einen tisch zu setzen. ich selbst wusch zwei kollegen derart den kopf, daß sie hinterher still waren: daran haben wir überhaupt nicht gedacht. nein… haben sie nicht. ihnen ist auch nicht klar, daß sie mit ihrer eigenen realiät schwanger gehen, und diese öffentlich austragen. es wird nicht darüber nachgedacht, daß der neue chef eben keine 20jährige firmenprozesserfahrung hat. na ja… sie müssen ihren chef ja auch in schutz nehmen. das ist kein in schutz nehmen, ich habe jetzt den dritten neuen chef, und erlebe das dritte mal die gleichen reaktionen der alten mannschaft. immer wird der neue chef mit dem alten verglichen. sie können beide nicht miteinander vergleichen, und gerade weil s i e diese langjährige firmenerfahrung haben, sollte es ihnen möglich sein, anders reagieren zu können. wenn sie 500.000 euro unterschreiben müssten, würden sie doch auch kontrollieren und sicherstellen wollen, daß das, was sie da unterschreiben, einen rechtlich abgesicherten hintergrund hat, oder?
einem anderen kollegen rettete ich seinen beim chef entstandenen eindruck ein wenig. er hat keine sekretärin, bräuchte aber dringend eine. drei seiner selbst geschriebenen briefe brachte ich vor der benötigten unterschrift wieder zu ihm runter. alle fehlerhaftigkeiten in der grammatik und formatierung korrigiert. es war ihm sehr peinlich, und sehr aufgeregt war er, weshalb er häufig stottert, was das ganze für ihn noch schlimmer macht. ich beruhigte ihn: wissen sie, ich habe einen freund, der stottert. lassen sie sich zeit, und beruhigen sie sich. ich höre zu. sie müssen jetzt auch garnichts sagen… es ist in ordnung, so wie es ist. lassen sie ihre briefe von den praktikanten schreiben und sagen sie denen, daß wir im intranet markenaufgeladene briefvorlagen haben, diese sollen sie benutzen. sie finden dort auch die vorgeschriebene formatierung. er beruhigte sich tatsächlich, zum ende des gespräches konnte er fast flüssig sprechen… und wieder lächeln. wenig später legte er mir die schreiben noch einmal auf den tisch: würden sie bitte nochmal drüberschauen? ja… so ist das sehr schön. und noch ein wenig später rief er noch einmal an und bedankte sich bei mir. das mit dem stotternden freund war allerdings von mir total gelogen… hilft in solchen momenten aber sehr gut.
im augenblick lese ich von jules verne twenty thousand leagues under the sea. ich habe es mir in englisch besorgt. beide übersetzungen, die deutsche und die englische vor mir liegend, habe ich das problem, daß sich bei mir kein gefühl für die englische sprache einstellen will. ich lese das, ich verstehe das
schaue mir den deutschen text an, dann wieder den englischen. ich will etwas greifen, anfassen, berühren, und merke dann, daß ich es nicht spüren kann. ich habe kein problem damit, englische briefe zu verfassen, auch korrigiere ich häufig die von meinem chef an die chinesen vorgeschriebenen, weil die chinesen ja immer eine etwas blumige sprache brauchen, oder auch die metapher. ich telefoniere häufig mit mitarbeitern aus den anderen ländern, aber es ist irgendwie alles so mechanisch. vielleicht fahr ich im herbst mit einer kollegin nach irland, in den südwesten… cork… dinglebay, um dort sprachferien zu verbringen, eventuell hilft mir das weiter. es ist wirklich ein ganz eigenes gefühl, was mir da im weg steht. aber lächeln muß ich beim lesen häufiger, weil mir wieder bestätigt wird, wie oft schon die fiktion der wissenschaft auf den weg half.
… ich werde jetzt den beginn des ersten satzes meiner einträge immer in den titel schreiben. mir wurde von zweiter seite gesagt, daß mein html-tag, den ich immer vor meine texte setze, weil mir die ausgefranste rechte textlinie immer nicht gefällt, den feed ungünstig erscheinen läßt. mein letzter eintrag hatte aus diesem grund das aussehen von litblogs.net zerschossen, wofür ich mich gern entschuldigen möchte.
nachtrag: … ja, es funktioniert besser so, vielleicht lag es auch daran, daß ich immer keinen titel verwendet habe. ich mag titel nicht so gern, weil sie in/den tag immer so (r)ein:fassen.
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logbuch isla volante » rost
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taberna kritika - kleine formen » Slbstlt / Selbstlaut II (is013a)
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Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » Arbeitsjournal. Sonntag, der 6. Juli 2008.
Vor 13 Stunden… Lesen ▼
7.08 Uhr:
[Am Terrarium. John Miltions Fetskonzert.]
Kein Arbeitstag, denk ich. Erst um halb sieben aufgewacht, mit den lächelnden Zwillingsbabies. Mein Junge ist bei seiner Freundin übernachten, die Geliebte wollte gestern nacht auf die große Bollywood-Party eines Freundes und danach mit ihrer Freundin die Nacht durchtanzen. Noch ist sie nicht zurück. Ich trete auf das wirklich kleine Balkonchen, deshalb darf man das Adjektiv um den Diminutiv verdoppeln (muß das aber, leider & natürlich, hinzuschreiben), und sehe die Schönhauser Allee hinab, über der bereits sommerwarmen die Sonne hinter den Häusern hochsteigt; Morgenschwärmer, die Nachtschwärmer waren und sich noch an ihren Bierflaschen festhalten, gehen unten zielgerichtet vorüber, ich rauche, die Babies sind bestgestimmt, aber sie mögen es nicht, wenn ich tippe; Cello spielen dürfte ich von ihnen aus, aber da wären dann wieder die Nachbarn hier zu fürchten, daß sie klingeln und sich berechtigterweise, ich geb's zu um ihre Sonntagsmorgenruhe beschweren. Also warte ich, bis es neun Uhr ist; und trete für eine nächste Zigarette auf das Balkonchen, aus Ferne singt jemand wie ein Muezzin, der die Kirchenglocken des Orients gibt, und ich erinnere mich, wie nahe beides, Glocken und Muezzinrufe, in Jerusalem einander waren. So wäre krieglos zu glauben und ist doch nur ein sehr sehr böser Schein. Dazu diese heilige Musik von gestern abend: >>>> Christian Filips, der unterdessen Dramaturg der Berliner Sing-Akademie ist, hatte mich zu einem Konzert in die >>>> Gethsemanekirche eingeladen; da der Geliebten Veranstaltung erst um 23 Uhr begann, wie diese Technokonzerte ja immer (seltsame Leugnung des Tages, höchst ulkig romantisch und dämmerig unklar), ging das. Filips hatte die hübsche Idee, daß jeder, der vor der Kirche zehn Verse Milton aus dem Gedächtnis aufsagen konnte, eine Freikarte bekam; so daß er oben auf den Stufen hinter einem Tisch in seiner Poet's Corner und, erstaunlich oft, die Verse abnahm. Ich setzte mich auf einen Moment hinzu; weil eigentlich kaum jemand das Versmaß mitgelesen hatte, zeigte er einmal auf mich und sagte: "Da sitzt ein Experte." Na ja, dachte ich, solange jetzt nicht i c h deklamieren muß. Ich hätte da oben auf dem Treppenemporchen lieber einen Wein mit Filips getrunken, wobei wir uns unter der schweren Abendsonne im duftenden Wuchergrün gegenseitig aus dem Lost Paradise vorgetragen hätten.
Das Konzert dann sehr schön, auch wenn meine Vorliebe für die englische Musik deutlich wurde; abgesehen vom Haydn, aus dessen Schöpfung man drei Stückchen aufführte, von denen ziemlich klar ist, um welch ein kompositorisches Kaliber es sich bei Hadyn gehandelt hat, sind mir doch die deutschen Frühromantiker (Reichardt) und Romantiker (Schneider), die man gab, immer ein wenig zu geziert; ihre harmonisch oft schönen Einfälle, die ausdrücken wollen, aber auch die Melodien spreizen nicht selten den kleinen Finger ab, und das entzückelte Frauchenbild (etwa in der Eva), das sie vermitteln, finde ich unnachvollziehbar
lächerlich. Das stört mir den Musikgenuß erheblich. Etwas völlig anderes sind da die Anthems, Madrigale und Lieder von Milton the Elder und Lawes; aber das ist auch eine andere Zeit, deren Musik mehr auf Bindung achtet und ja auch noch nicht ausbrechen k o n n t e. Spannend dann der Kontrast, die Uraufführung von Luke Bedfords On Time, auch wenn die Musik, meinem ersten Höreindruck nach, imgrunde nur von den Spannungen aufeinander bezogener Akkorde lebt; aber das werd ich gleich auf meiner Aufnahme noch einmal hören und meinen Eindruck dabei abklopfen können. Schließlich, Konzertende, Parrys prachtvoll kitschiges, aufgedonnertes Blest Pair of Sirens; man kann sich mokieren, aber nicken muß man schließlich doch und bekommt Gefühle. Zwischen den Musiken deklamierte wundervoll Will Tosh John Milton; nur manchmal war das etwas zuviel, etwa zwischen den kaum je eineinhalbmimütigen Lautenliedern; da muß man nicht wirklich noch drei Minuten dazwischendeklamieren lassen. Sowas dehnte den Konzertabend über jede dramaturgische Notwendigkeit aus: Es wurde nahezu zwei Stunden ohne Pause durchgespielt; ich hatte nicht einmal mehr Zeit zu klatschen, weil ich versprochen hatte, um 22 Uhr zuhause zu sein; so wurde es zwanzig nach zehn, bis ich hierwar.
Eine wegen Lavantes wider erstes Erwarten sehr hilfreiche Diskussion scheint das >>>> hier zu werden.
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in|ad|ae|qu|at » Salon Littéraire | Benedikt Ledebur : LETZTE LOCKERUNGEN schnellzeichnungen & schnellgedichte 2
Vor 17 Stunden… Lesen ▼
Literatur @ in|ad|ae|qu|at : Der SALON LITTÉRAIRE als www- Galerie für Bild und Text
Salon Littéraire | Benedikt Ledebur :
LETZTE LOCKERUNGEN schnellzeichnungen & schnellgedichte 2
Matthias Goldmann ( Translation ) : LAST ROUND OF LOOSENING UP - quick poems 2

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| ha, ist das eine haltung,
oder doch nur ein hindernis im, selbst den keinen helfenden erinnerungen entsprechenden, im freien geigenden neigungen eigenen, geschwätz. das schießt aus allen. musik ist das in keinen ohren! kommt ordnen verordnen gleich? ohne zwischenstück tragen es die trägen am revers. dem träger einen zopf, weil ihm das fehlt, was klänge assoziieren lassen. auch steife krägen lassen sich umdrehen. es geht nicht, mehr, nicht ein, vielleicht zweimal mit den beinen, verdoppelt mit jeder drehung das gestolper über die gangart, die sich vergleichsweise leicht in die vorhergegangenen reihen mit unschuldiger miene drängt. sachliches in die rippen? was den muskel steuert über achsen und neigung, balken und krümmungen zwischen magen, gaumen, reihzehen und zahnreihen, ist viel zu langsam. blei maul und zunge, mal langsam, in den himmel ragen die klippen doch nicht, um zu bringen, ein großmaul zu öffnen, das singlahm die untere hälfte mit müder gebärde besetzt. klar schießt das ein, was geschlossen werden musste. nichts sollte verwirren! der zwirn folgt wie hirn dem näheprogramm. absicht war das nicht, aber abgeschaut, wie fast alles. |
ha, is that a position
or just an obstacle? after all, in hot air, which is specific even to small inclinations that tell us what’s what and correspond to helpful memories erupting from one and all out here, that’s music to no ears! is description prescription? without a middle piece, the listless pin it to their lapel. bearing a braid for want of an association with sounds. stiff collars, too, can be turned around. it won’t work, not any longer. once, maybe twice, using your legs, doubled up at every turn, tripping over a way of walking, which is rather easily lined up with previous occasions of pushing on with an innocent look. facts jab your ribs? controlling muscles through axis and inclination, beams and bends between stomach, palate, rows of toes and teeth, that’s much too slow. leaden mouth and tongue, slowly my dear, rocks tower into the sky but not to bring forth, to open a bigmouth covering lower reaches with a lame song and a tired gesture. that clearly includes things in need of closure. nothing’s bound to confuse! a thread following, much like a brain, this contact program. unintentional but learned by watching, as most everything. |

5
| nehmen anschauungen auch
in ihre klemmen, diene mir keine dazu, deine vorstellung umzuordnen. daher gesagt, nicht getan! natürlich das ende, bedeutendes winken mit individuellen grenzpfählen, hängenden gärten, die es den trägen angetan. haben könnte etwas sein, auch das. keine angst, die mich bei der stange hält, verlässt sich. auf tastende versuche folgen frechere einheiten: zum beispiel eine ordentliche ohrfeige dem skalierten hirn, dem schnurbärtigen hohlkopf, glotzenden überdruck, schwachsinn in maßschuhen! scham ist nur stilmittel, eine masche im hinweisen. fallhöhe, flaches vermögen drehn am versilberten seil, bis die eigene schwere mit verwirkt, unverwertbar ist. stich in die magengrube, denn nicht mehr zu mögen gilt falschen. hoffnungen, fahren gelassen, einen die so getäuschten. sinn, taktisch eingesetzt, übergibt sich in jede hülse, er bricht den strahl allen aufgeblasenen, sobald er es satt hat und deutlich sagt. |
taking conceptions into their tight spots, not rewarding me with new ones that would rearrange your performance. said, therefore, not done! in the end, of course, signaling, waving individual boundary posts, from hanging gardens that the listless have got under their skin. having could be something, too. lacking fear that would make me stick it out, to rely on. tentative efforts, more brazen units follow: for example a box round the ears for a scaled brain, the mustached numskull, overinflated gawking, the feeble-minded sporting custom shoes, shame being merely a stylistic device, a ploy to point out. height of fall, flat assets, turning on silver-plated rope until your own weight helps to forfeit, proving unusable. stab in pit of stomach, no longer to want applies but falls flat. hopes, letting go of hot air and the deceived. sense, employed tactically, thrown up into every case, refracts a ray to all the inflated, as soon as he’s had enough and clearly says so. |

6
|
zahl dich aus, bevor ein anderer zähne zieht, zieh dich an, bevor dir dein loch gestopft, stopf dich aus, bevor es dich wild zerlegt, leg es an, bevor es dich ganz zerkugelt, spreiz dich nicht, solange es dir nicht steht, lass dich gehen, solange sie dich noch tragen, trag sie aus, solange du sie noch ballen kannst, würg es raus, solange es dir noch hochkommt, stell sie ein, solange du noch zahlen kennst, brich sie ab, bevor sie dir einer rüberzieht, lass sie hinunter, solange dir noch ein knopf aufgeht, haue ab, bevor sie sich über dich abhauen, sieh dich vor, aus wahl folgt geringere möglichkeit. zwingen über den daumen hat keine noch flachgelegt in lesbares erkennen. weglassen schon eher! (was den damen genügt, die zu allem amen sagen.) |
try to pay off before
others draw on their teeth, get dressed before they plug your opening, stuff yourself before you are derailed into the wild, pitch it wide before you laugh your head off, play hard only if it’s something you can handle, let yourself go as long as they will carry you, carry them to term as long as you can clench them, regurgitate as long as you can bring it up again, carry them on your payroll as long as there’s money in the bank, cut them loose before someone chases them after you, let them down as long as it all falls into place, get lost before they start laughing their heads off about you, watch out for choices resulting in fewer choices. forcing a rough guess has not brought any of them down into decipherable revelation. rather leave it out! (which will suffice for the ladies who always say amen.) |
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LETZTE LOCKERUNGEN schnellzeichnungen & schnellgedichte 1 | Matthias Goldmann ( Translation ) : LAST ROUND OF LOOSENING UP - quick poems 1 APHATISCHER MUSE REDE - Laudatio auf Brigitta Falkner
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parallalie » …
Vor 22 Stunden… Lesen ▼
I am the sky : I look at : & hell is : where you : won't : to be : but earth : is underneath : always : and that takes : you down [Link]
Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » richtung westen
Vor 23 Stunden… Lesen ▼
richtung westen
[Link]
parallalie » das betreten des …
Vor 24 Stunden… Lesen ▼
das betreten des
raums durch die
offene tür
als offener raum
einer tür
die offen steht
wo ein hinaus
immer wieder
ein durch die
offene tür be-
tretener raum
der hinter der tür
die offen gelassen
hineinläßt
was bleiben will
solange es will [Link]
Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » Die Balance von Malos. 5.7. 17:07. Haft
Vor 27 Stunden… Lesen ▼
Post von A
ich hab in den letzten tagen immer mal wieder an Sie gedacht und drüber nachgedacht, warum ich mich jetzt lieber zurückziehe abgesehen davon, dass nicht gerne noch einmal so sitzen gelassen werden will. Ich glaube, so sehr ich mir auf der einen seite eine Fortsetzung wünsche, dass das ganze so für mich einfach nicht funktioniert. ich kann das gar nicht so genau erklären, eine liebesbeziehung ist nicht das, was ich will, aber vielleicht ist es etwas im graubereich dazwischen, vermutlich fehlt mir die emotion, die für mich was lust angeht doch irgendwie dazu gehört…
Ich habe diese Kälte. Ich habe sie aber nicht für dich. Damit kann ich nicht leben. Es geht mir nicht gut. Es hat nichts mit dir zu tun, sondern ist eine alte Krankheit. Ich habe mir angewöhnt, ihre Zustände Haft zu nennen, damit ich mit ihnen umgehen kann. Haft ist etwas, das man nur durchstehen muss. Ich bin gut im durchstehen. Es muß alles dunkel sein. Ich lege mich lang und warte. Ich kann dann nicht schlafen vor Übelkeit. Bilder kommen. Ich suche nach alten von dir. Es gibt keine. Ich werde dich heute nicht besuchen sondern in meinem Zimmer bleiben, nenn es erbärmlich, wenn du willst. Ich weiss, dass du hier liest. Deshalb schreibe ich dir auch nur hier. Ich rufe dich nicht an, denn deine Stimme wäre unerträglich. Ich werde mein Telefon ausschalten und darüber nachdenken, warum ich mich jetzt lieber zurückziehe abgesehen davon, dass nicht gerne noch einmal so sitzen gelassen werden will. In dieser Erbärmlichkeit. Du hast recht.
Ich habe aber ständig Bilder von K. Ich weiss nicht, weshalb ich immer davongekommen bin. Sie kamen um wie die Fliegen, ich kam jedesmal davon. Nicht immer mit heiler Haut, aber davon. An Ks Unfall glaube ich nicht. Hast du das mit K bei mir gelesen? Hast auch du eine Meinung dazu? Du bist die schönste Frau, die ich in meinem Leben je gesehen habe. Das ist Strafe genug [Link]
hanging lydia » Lang lebe und sterbe endlich!
Vor 30 Stunden… Lesen ▼
Für Langlebigkeit, die realismustreue Variante von Unsterblichkeit, interessieren sich wirklich nur jene, die im Wirklichen leben.
Fiktion hingegen erfüllt.*
*siehe dazu den biblischen Ausdruck “lebenssatt”: Ich hätte zwar noch so viele Geschichten zu erzählen, aber meine Stimme ist vom Erzählen heiser und verdient ein bisschen Ruhe.
[Link]
06 Jul 2008 05 Jul 2008 04 Jul 2008 03 Jul 2008 02 Jul 2008 01 Jul 2008 30 Jun 2008 29 Jun 2008 28 Jun 2008 27 Jun 2008 26 Jun 2008 25 Jun 2008 24 Jun 2008 23 Jun 2008 22 Jun 2008 21 Jun 2008 20 Jun 2008 19 Jun 2008 18 Jun 2008 17 Jun 2008 16 Jun 2008 15 Jun 2008 14 Jun 2008 13 Jun 2008 12 Jun 2008 11 Jun 2008 10 Jun 2008 09 Jun 2008 08 Jun 2008 07 Jun 2008 06 Jun 2008



